Rechtsinformationen

Über die wichtigsten rechtlichen Regelungen des Unterrichtslebens informiert ein Elternbrief, der kurz nach Beginn eines Schuljahres erscheint.

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung wird den Eltern, Schülerinnen und Schülern durch einen Hinweis der Klassenleitungen und Tutoren mitgeteilt. Dieser Hinweis erfolgt außerdem noch via E-Mail parallel über den Verteiler, den der Schulelternbeirat angelegt hat. 

Beurlaubungen für Auslandsaufenthalte

Eine immer größer werdende Zahl von unseren Schülerinnen und Schülern nimmt die Gelegenheit wahr, über einen längeren Zeitraum eine Schule im Ausland zu besuchen. Für diese Jugendlichen bedeutet das einen enormen Erfahrungsgewinn und die Chance, sich unter neuen Bedingungen zu bewähren und ihr Selbstwertgefühl aufgrund der damit verbunden Selbstverantwortung zu erhöhen.

Wir wollen diese Vorhaben, die von den Familien getragen werden, entsprechend unserer Möglichkeiten unterstützen. Aus diesem Grunde möchte ich mit den Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern vor einer Beurlaubung ein Beratungsgespräch führen, damit die Reintegration in unsere Schule so leicht wie möglich fällt. Vor diesem Gespräch setzen Sie sich bitte mit den Klassenleitungen oder Tutorinnen und Tutoren in Verbindung, denn ich werde vom Rat meiner Kolleginnen und Kollegen eine Beurlaubung abhängig machen.

Bedenken Sie bitte bei Ihren Überlegungen, ob für Ihr Kind ein solches Vorhaben sinnvoll ist, dass der günstigste Zeitraum das erste Halbjahr der Einführungsphase in die Oberstufe ist, weil wir dann im zweiten Schulhalbjahr Einfluss auf die Leistungsentwicklung, von der die Zulassung in die Qualifikationsphase abhängt, nehmen können. Gute Zeugnisse sollten diejenigen Schülerinnen und Schüler vorweisen können, die entweder in der zweiten Halbjahreshälfte oder sogar für ein ganzes Schuljahr ins Ausland gehen wollen.
Beachten Sie dazu auch folgendes Merkblatt „Auslandsaufenthalte - Hinweise“:

Beurlaubungen aus schulischen Gründen

Auch diese Beurlaubungen erfolgen schriftlich als Einzelbeurlaubungen und beziehen sich auf Schulveranstaltungen aller Art (Lehrausflüge, Studienfahrten, Teilnahme an Sitzungen des Schülerrats, Theater- und Orchesterproben und entsprechende Veranstaltungen). Die Schülerin oder der Schüler informiert die Lehrkräfte so frühzeitig wie möglich über das Engagement und legt ihnen unverzüglich die Bestätigung des Veranstaltungsleiters vor. Eine Unterrichtsbeurlaubung aus schulischen Gründen wird am Halbjahresende nicht als Fehlen gezählt.

Schriftliche Leistungsnachweise

Klassen- und Kursarbeiten, Lernkontrollen und Übungsarbeiten beziehen sich in der Regel im Schwerpunkt auf eine inhaltlich abgeschlossene Unterrichtseinheit, deren Lernziele durch vorbereitende Übungen hinreichend erarbeitet worden sind; dabei ist auf eine Verbindung dieser Unterrichtseinheit zu den vorher erarbeiteten zu achten. Schriftliche und andere Leistungsnachweise sollen gleichmäßig auf das Schuljahr verteilt werden. Eine Häufung vor den Ferien ist zu vermeiden. Die Termine der Klassenarbeiten in den Hauptfächern werden mindestens 5 Schultage vorher bekannt gegeben. Von den Schülerinnen und Schülern dürfen grundsätzlich an einem Tag nur eine, in einer Unterrichtswoche nicht mehr als drei schriftliche Arbeiten verlangt werden. Dies gilt auch für die Oberstufe. In den Jahrgangsstufen 6 und 8 soll in jedem Hauptfach eine der Klassenarbeiten als schulinterne Vergleichsarbeit angefertigt werden.

Die Mindestzahl der schriftlichen Arbeiten ist wie folgt festgelegt:

Fach                    Jahrgangsstufe  5      6      7      8      9       10

Deutsch                                         5      5      4      4      4       4
Mathematik                                    5      5      4      4      4       4
1. Fremdsprache                            5      5      4      4      4       4
2. Fremdsprache                            -       5      4      4      4       4

Die Bearbeitungszeit für die einzelnen Klassenarbeiten soll in den Jahrgangsstufen 5 und 6 in der Regel eine Unterrichtsstunde, in den Jahrgangsstufen 7 und 8 in der 2. Fremdsprache in der Regel eine Unterrichtsstunde, in den übrigen Fächern bis zu zwei Unterrichtsstunden umfassen.

Lehrerinnen und Lehrer können verlangen, dass versäumte Klassenarbeiten nachgeschrieben werden. Die Arbeiten sind mit einem Notenspiegel zu versehen. Die Korrektur der Arbeiten soll so raschwie möglich erfolgen.


Ist mehr als ein Drittel der Arbeiten mit den Noten 5 oder 6 bewertet worden, so ist die Arbeit einmal zu wiederholen, sofern der Schulleiter nicht nach Beratung mit der Fachlehrerin oder dem Fachlehrer entscheidet, dass die Arbeit zu werten sei. Die Wiederholung ist obligatorisch bei über 50 Prozent nicht ausreichender Noten.

Es ist nicht mehr zwingend erforderlich, dass in jedem Nebenfach im Halbjahr eine schriftliche Lernkontrolle angefertigt wird. Die Note in diesen Fächern kann ausschließlich auf der Grundlage der im Unterricht erbrachten Schülerleistungen (Mitarbeit, Hausaufgaben etc.) erteilt werden. Bei der Bewertung und den Korrekturen sowie den Aufgabenstellungen in allen Fächern werden die neuen Regeln für die Rechtschreibung angewendet.

Epochalunterricht

Im Schuljahr 12/13 wird in den folgenden Fächern und Jahrgangsstufen Epochalunterricht, d.h. Unterricht für die Dauer eines Halbjahres, erteilt. Die Zeugnisnoten sind auch dann versetzungsrelevant, wenn das Fach im ersten Schulhalbjahr unterrichtet wurde.

Jahrgangsstufe Fächer
6 Geschichte, Biologie, PoWi, Physik
7 Kunst, Musik

Abmeldung vom Religions- beziehungsweise Ethikunterricht

In allen Jahrgangsstufen wird evangelischer oder katholischer oder Religionsunterricht oder Ethik erteilt. Die Erziehungsberechtigten und nach vollendetem 14. Lebensjahr (Religionsmündigkeit) die Schülerinnen und Schüler können das Fach unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft wählen.

Eine Abmeldung aus einem Fach bedeutet zugleich die Anmeldung in einem der beiden anderen. Diese Abmeldung muss drei Wochen vor Ende des Schulhalbjahres über die unterrichtende Lehrkraft erfolgen. Die Anmeldung gilt dann vom Beginn des folgenden Halbjahres an. Die Erklärungen werden zur Schülerakte genommen.

Schülerinnen und Schüler mit Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS)

Die Feststellung besonderer Schwierigkeiten beim Lesen und Rechtschreiben ist Aufgabe der Schule und wird von der Klassenkonferenz getroffen. Außerschulisch erstellte Gutachten können dabei berücksichtigt werden. Wird eine besondere Schwierigkeit beim Lesen und Rechtschreiben festgestellt, sind die betreffenden Schülerinnen und Schüler individuell so zu fördern (siehe Förderpläne), damit sie die Lernschwierigkeiten überwinden können. Da schulische Fördermöglichkeiten zurzeit nur sehr begrenzt vorhanden sind (siehe LRS-Kurse in der 5. und 6. Jahrgangsstufe), ist die Inanspruchnahme einer außerschulischen Förderung dringend anzuraten.

Bezüglich der Leistungsmessung und Leistungsbewertung gilt nunmehr der Grundsatz „Nachteilsausgleich hat Vorrang vor einem Abweichen von den allgemeinen Grundsätzen der Leistungsfeststellung und -bewertung“. Ein Nachteilsausgleich kann zum Beispiel in der Ausweitung der Arbeitszeit bei Klassenarbeiten, im Bereitstellen und Zulassen von technischen und didaktisch methodischen Hilfsmitteln wie Computern oder Wörterbüchern oder in differenzierten Aufgabenstellungen mit einem verringerten Arbeitspensum bestehen. Die Entscheidung über die Gewährung und die Dauereines Nachteilsausgleiches trifft der Schulleiter nach Anhörung der Klassenkonferenz auf Antrag der Eltern bzw. der volljährigen Schülerinnen und Schüler. Ein Hinweis auf einen gewährten Nachteilsausgleich darf nicht in Arbeiten oder Zeugnissen erscheinen.

Ein Abweichen von den Grundsätzen der Leistungsfeststellung und Leistungsbewertung (z.B. stärkere Gewichtung mündlicher Leistungen, vorübergehender Verzicht auf eine Bewertung der Lese- und Rechtschreibleistung in allen betroffenen Unterrichtsfächern, zeitweiser Verzicht auf die Bewertung der Rechtschreibleistung bei Klassenarbeiten) ist nach der Grundschule nur in besonders begründeten Ausnahmefällen möglich. Die Entscheidung hierüber trifft in der Sekundarstufe I (Klassen 5 bis 10) die Klassenkonferenz jeweils für ein Schulhalbjahr. Für die Sekundarstufe II kann das Staatliche Schulamt für einzelne Schülerinnen und Schüler auf Antrag der Eltern oder der volljährigen Schülerinnen und Schüler selbst jeweils für ein halbes Schuljahr eine Weiterführung genehmigen. Derartige Anträge sind über die Schule zu stellen. Sind in einem Schulhalbjahr die Lese-und Rechtschreibleistung bei der Leistungsbeurteilung unberücksichtigt geblieben, erfolgt eine entsprechende Bemerkung im Zeugnis.

Hausaufgaben

Hausaufgaben ergänzen die Unterrichtsarbeit, der Schwerpunkt der schulischen Arbeit liegt im Unterricht. Hausaufgaben sollen so gestellt werden, dass die Schülerinnen und Schüler sie ohne Hilfe bewältigen können; sie sind bei der Leistungsbewertung angemessen zu berücksichtigen.

In der Mittelstufe (5.-9. Jahrgangsstufe) dürfen laut Beschluss der Schulkonferenz von einem Tag mit Unterricht nach 14:00 Uhr zu einem nächsten Tag mit Vormittagsunterricht Hausaufgaben erteilt werden. Nur in den Jahrgangsstufen 5-9 dürfen von Freitag auf Montag keine Hausaufgabengestellt werden, wenn am Freitag Unterricht nach 14:00 Uhr stattfindet. Nach Möglichkeit sollten Samstag und Sonntag arbeitsfrei bleiben. Das Thema "Hausaufgaben" soll auf Elternabenden erörtert werden.

Ein schriftliches Abfragen der Hausaufgaben, beispielsweise in der Form von Vokabel arbeiten, ist zulässig, wenn es sich auf die Hausaufgaben der letzten Unterrichtswoche bezieht, nicht länger als 15 Minuten dauert und nicht die Regel darstellt. Die Ergebnisse können in die Leistungsbewertung eingehen.

Die verschiedenartigen Leistungen, die kontinuierlich im Unterricht erbracht werden, sind für die Beurteilung mindestens ebenso wichtig wie die Ergebnisse der schriftlichen Leistungsnachweise. Während einerseits gute Ergebnisse in den schriftlichen Leistungsnachweisen in der Regel auf Lernerfolge im vorangegangenen Unterricht hinweisen, kann andererseits ein Versagen in einem schriftlichen Leistungsnachweis nicht immer im gegenteiligen Sinne gedeutet werden. Eine formelhafte Berechnung der im Kurs erreichten Punktzahlen oder Noten ist nicht möglich, weil die Entwicklung der Leistungen des Schülers oder der Schülerin während des Unterrichts angemessen zu berücksichtigen ist.

Schulinterne „Grundsätze für Hausaufgaben“ sind als Download beigefügt:

Schriftliche Leistungsnachweise – Aufbewahrung

In jedem Fach schreiben die Schülerin oder der Schüler Klausuren oder Klassenarbeiten und ggf. weitere schriftliche Leistungsnachweise, die mit der zu jeder Arbeit gehörenden Aufgabenstellung sowie der Verbesserung, über deren Form und Art die Fachkonferenzen verbindliche Regelungen treffen, sorgfältig aufzubewahren sind.

Die Aufbewahrungsfrist umfasst für die Jahrgangsstufen 10–13 die gesamte Verweildauer in der Oberstufe. Diese Klausuren müssen jederzeit auf Verlangen vorgelegt werden können. Entsprechendes gilt auch für sonstige schriftliche Leistungsnachweise und die praktischen Arbeiten im Fach Kunst.

Aufgaben der Tutorinnen/der Tutoren in den Klassenstufen 10–13.

Die Aufgaben der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers nimmt die Tutorin oder der Tutor in Zusammenarbeit mit dem Studienleiter der gymnasialen Oberstufe wahr. Die Tutorin oder der Tutor gibt der Schülerin oder dem Schüler insbesondere die Informationen und Hilfen, die erforderlich sind, um die Auflagen der !!!! Oberstufenverordnung !!!! erfüllen und die oben stehenden behördlichen und schulinternen Regelungen beachten zu können.

Kooperation zwischen Eltern und Lehrkräften

Der Schulelternbeirat und der Personalrat der Lehrkräfte haben vereinbart, auf welche Weise Klärungen vorgenommen werden, die sich aus der Leistungsentwicklung und dem Verhalten von Schülerinnen und Schülern ergeben.

Die Eltern und die Schülerinnen und Schüler suchen zunächst das Gespräch mit der Fachlehrerin oder dem Fachlehrer, bevor sie sich an die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer beziehungsweise die Tutorinnen und Tutoren wenden. Erst dann, wenn diese Gespräche nicht zur Klärung geführt haben, können sich die Eltern oder die Schülerinnen und Schüler an Mitglieder der Schulleitung wenden. Es gehört zu den ungeschriebenen Regeln des Anstands, dass sich Gesprächspartner über die Absicht informieren, wie sie vorzugehen gedenken.

Sprechstunden

Terminabsprachen bitte ich über die Schülerinnen und Schüler direkt mit den Fachlehrerinnen und -lehrern vorzunehmen.

Kopiergeld/“Logbuch“

Aus methodischen und didaktischen Gründen stützt sich das Unterrichtsgeschehen nicht nur auf die eingeführten Lehrbücher, sondern nutzt auch Arbeitsblätter, Kopien usw. Um die dadurch entstehenden Kosten aufzufangen, haben die Gremien der Schulgemeinde beschlossen, ein Kopiergeld in Höhe von € 10 zu erheben; bei Geschwistern beträgt der Beitrag € 8 pro Kind. Dieser Beitrag ist von den Eltern der Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen aufzubringen.

Verkehrsprobleme vor der Schule

Diejenigen Eltern, die ihre Kinder morgens mit dem Auto zur Schule bringen oder nach Schulschluss abholen, stellen gewiss fest, dass es bei der An- und Abfahrt vor dem Haupteingang der Schule in der Hochstraße, besonders an der Einmündung der Rückertstraße und der Einfahrt zum Lehrerparkplatz, immer wieder zu gefährlichen Verkehrssituationen kommt. Um diese zu entschärfen und den Verkehr ein wenig zu entzerren, bitte ich darum, die Kinder nicht direkt vor der Schule, sondern etwas weiter entfernt in der oberen Hochstraße oder an einer anderen geeigneten Stelle aus oder einsteigen zu lassen. Insbesondere die Haltezone für den Schulbus in der Hofmannstraße ist unbedingt zu beachten. Ihr Verständnis für diese Regelungen und die sich daraus ergebende Einhaltung erhöhen die Sicherheit Ihrer Kinder.

Jahrgangsstufen 5 bis 8/9/10 und Oberstufe: Beaufsichtigung in der Mittagspause/Aufenthaltsräume

In den Mittagspausen werden die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 und 6 grundsätzlich in der Hütte betreut und beaufsichtigt. Das bedeutet, dass für diese Jahrgangsstufen die Cafeteria in den Mittagspausen kein Aufenthaltsort ist. 

Ich möchte betonen, da es immer wieder zu Missverständnissen kommt, dass eine generelle Befreiung von der Aufsichtspflicht während der Mittagspause nur in der Jahrgangsstufe 8 (gemäß Aufsichtserlass) möglich ist und in den Jahrgangsstufen 5 bis 7 nur bei Ausfall von Nachmittagsunterricht. Ein entsprechendes Freistellungsformular ist im Sekretariat erhältlich. Eine Freistellung wird in die Schülerakte genommen.

Sehr dringlich bitte ich Sie, mit Ihrem Kind im Falle einer Freistellung über die Selbstverantwortung, die Sie ihm auferlegen, und das damit verbundene angemessene Verhalten innerhalb und außerhalb des Schulgeländes zu sprechen.

Für unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 ist die Cafeteria die Räumlichkeit, in der sie die Mittagspause verbringen können. Den Oberstufenschülerinnen und -schülern steht der Aufenthaltsraum hinter der Cafeteria zur Verfügung.

Verlassen der Schule während der Unterrichtszeit

Grundsätzlich ist es den Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe nicht gestattet, das Schulgelände während der Unterrichtszeit ohne Einverständnis der Eltern und ohne Genehmigung der Schulleitung zu verlassen. Schülerinnen und Schüler, die diese Regelung nicht beachten, riskieren den Versicherungsschutz.

Fühlen sich Schülerinnen und Schüler krank und wollen daher nach Hause gehen, muss dies von der jeweiligen Lehrerin/dem Lehrer genehmigt werden, bei dem die Schülerin oder der Schüler gerade Unterricht hat. Die Genehmigung erfolgt mit Hilfe eines Formulars, das im Sekretariat vorliegt. Die Betreffenden können nur entlassen werden, wenn sie von den Eltern vor dem Sekretariat abgeholt werden. Ab der 9. Jahrgangsstufe können sie nach dem beschriebenen Verfahren nach Hause gehen, wenn Eltern oder Erziehungsberechtigte auf einen Anruf der Schule hin erklären, dass sie damit einverstanden sind. Das ausgefüllte Formular wird in der Schülerakte aufbewahrt. Schriftliche Entschuldigungen sind am Tag der Rückkehr in die Schule vorzulegen.

Sportunterricht

Der Sportunterricht ist auf allen Schulstufen obligatorisch. Die regelmäßige und vielseitige sportliche Betätigung dient aus sportmedizinischer Sicht vor allem der Haltungsprophylaxe und wirkt sich günstig auf die Gesundheit aus.

Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer sind verpflichtet, im Sportunterricht Sportkleidung zu tragen. Dazu gehören sicherlich nicht Ohrringe, Ringe, Armbänder, Kettchen, Lederbänder usw. Das Tragen von Sport- und insbesondere Hallenschuhen ist obligatorisch. Sportschuhe, die tagsüber auch in der Schule getragen werden, sind als Straßenschuhe anzusehen, mit denen die Hallen nicht betreten werden dürfen.

Brillenträger/innen sollten im Sportunterricht eine Sportbrille tragen. Für Unfälle, die auf das Tragen einer normalen Brille bzw. von Kontaktlinsen zurückzuführen sind, trägt die/der Betreffende selbst die Verantwortung.

Die Umkleideräume werden während des Sportunterrichts abgeschlossen. Dennoch ist jede Schülerin/jeder Schüler selbst für die Verwahrung eventuell mitgeführter Wertsachen verantwortlich; sie sollten den Lehrkräften zur Aufbewahrung während der Sportstunden übergeben werden.

Teilnahme am Sportunterricht

Die Teilnahme am Sportunterricht ist für alle Schülerinnen und Schüler Pflicht. Kann eine Schülerin oder ein Schüler aus Verletzungsgründen nicht am Sportunterricht teilnehmen, gelten folgende Sonderregelungen:

  • Bis zu vier Wochen genügt eine schriftliche Entschuldigung der Eltern.
  • Bei einer Dauer von fünf Wochen bis zu drei Monaten muss ein ärztliches Attest vorgelegt werden, aus dem die Dauer der Nichtteilnahme hervorgeht.
  • Bei einer Dauer von mehr als drei Monaten bis zu einem Schuljahr muss ein amtsärztliches Attest vorgelegt werden. Dabei wird auch geprüft, ob eine Teilsportbefreiung ausreichend ist. Ist frühzeitig absehbar, dass eine Befreiung notwendig ist, muss das Attest zu Beginn des Schuljahres bzw. halbjahres vorgelegt werden. Die Befreiung muss rechtzeitig erfolgen, wenn erkennbar ist, dass die Befreiung länger als drei Monate andauern wird. Eine rückwirkende Schulbefreiung kann nicht aus gestellt werden. Die Anmeldung für die Untersuchung zur Sportbefreiung im Gesundheitsamt sollte über die Telefonnummer 06151/330959 oder 3309-0 erfolgen. Amtsärztliche Atteste verbleiben in der Schülerakte.

Liegen die Entschuldigungen/Atteste nicht rechtzeitig vor, wird die Leistung im Fach Sport für diesen Zeitraum mit „ungenügend“ bewertet. Die Vorlage einer Entschuldigung oder eines Attestes bedeutet nicht automatisch die Nichtteilnahme an den Sportstunden, wenn die Schülerin oder der Schüler den sonstigen Unterricht besuchen kann. Im Einzelfall entscheidet der Fachlehrer, ob die Betreffenden anwesend sein müssen oder nicht.

Schülerinnen und Schüler, die am Unterricht teilnehmen und verletzt sind, werden lediglich von der aktiven, nicht aber auch von der passiven Teilnahme am Sportunterricht befreit. Diese Form der Beteiligung soll das Umsetzen neu erlernter bzw. geübter Bewegungsabläufe nach Wegfall des Entschuldigungsgrundes erleichtern. Darüber hinaus können Schüler/innen durchaus mit einer Kampfrichter bzw. Schiedsrichtertätigkeit oder durch das Korrigieren ihrer Mitschüler/innen sinnvoll am Sportunterricht mitwirken. Das Tragen von Hallenschuhe ist in diesem Fall obligatorisch.

Ausschließlich die Kursleiterin oder der Kursleiter können von der passiven Teilnahme am Sportunterricht befreien, wenn die Unterrichtssituation eine Anwesenheit nicht erforderlich macht. Wenn eine Verletzung oder Erkrankung am Tag des Sportunterrichts auftritt und eine Entschuldigung bei der Kursleiterin oder dem Kursleiter nicht möglich ist, kann ausnahmsweise die Schulleitung von der passiven Teilnahme am Sportunterricht befreien. Die Befreiung von der passiven Teilnahme kann nur vor Beginn der Sportstunden genehmigt werden. Nachträgliche Entschuldigungen, auch durch ärztliches Attest, sind nicht wirksam und führen zur Feststellung des unentschuldigten Fehlens.

Bei wiederholtem unentschuldigten Fehlen einer Schülerin oder eines Schülers erfolgt durch die Kursleiterin oder den Kursleiter eine entsprechende Mitteilung an die Schulleitung. Die Schulleitung informiert die Eltern schriftlich darüber, dass nicht volljährige
Schülerinnen und Schüler passiv am Sportunterricht teilzunehmen haben und unverzüglich ein entsprechendes Attest vorzulegen ist. Volljährige Schülerinnen und Schüler sind verpflichtet, das Attest selbst zu erbringen. Dieser Sachverhalt wird mit einem Vermerk in der Schülerakte festgehalten.

Ein verspätet vorgelegtes Attest wird nicht rückwirkend anerkannt, es gilt lediglich ab dem Tag der Ausstellung. Schülerinnen und Schüler der Oberstufe müssen bedenken, dass vor der Vorlage des Attestes versäumte Stunden als unentschuldigte Fehlstunden gelten, d.h. es besteht die Gefahr, dass der betreffende Sportkurs bei einer Häufung von Fehlstunden mit 0 Punkten bewertet wird und damit bei der Zulassung in die Jahrgangsstufe 12 bzw. bei der Zulassung zur Abiturprüfung nicht angerechnet werden kann.

Schülerinnen und Schüler wählen sich gegebenenfalls in einen Sportkurs ein; alle Attestfragen sind deshalb mit den zuständigen Kursleitern zu regeln.

Teilnahme an Ausflügen und Klassenfahrten

Ausflüge, Klassen- und Studienfahrten gehören zum verbindlichen Unterricht, weswegen die Teilnahme Pflicht ist. Der Förderverein unterstützt nach Möglichkeit Eltern auf deren Antrag bei der Finanzierung solcher Unterrichtsveranstaltungen. Diese Anträge sind an die Schulleitung zu richten, die sie weiterleitet.

„Hitzefrei“

Wegen zu großer Hitze kann es möglich sein, dass der Unterricht für die Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe nach der 5. Stunde endet. Die Schülerinnen und Schüler werden dann in der Regel nach Hause entlassen.

Kinder, die an der Mittagsbetreuung teilnehmen, werden nach Ende der 5. Stunde wie gewohnt betreut und auch die Hausaufgabenhilfe findet statt. Diese Schülerinnen und Schüler können nicht vorzeitig entlassen werden.

Unterrichtsausfall

Kann der Unterricht wegen Krankheit oder Abwesenheit einer Lehrerin oder eines Lehrers nicht statt finden, wird in der Regel von der 1. bis einschließlich 6. Stunde eine Vertretungsregelung erfolgen. Die Schülerinnen und Schüler sind dabei gehalten, die
Unterrichtsmaterialien der jeweiligen Fächer mitzubringen, damit vorbereitete Aufgaben während der Vertretungsstunden bearbeitet werden können.

Nach der 6. Stunde wird der Unterricht in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 nur vertreten, wenn anschließend noch Regelunterricht stattfindet. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 können sich in dieser Zeit in der Cafeteria, der Bibliothek oder in ihren Klassenräumen aufhalten. Der Unterricht in der Oberstufe wird nur dann vertreten, wenn sich ein Ausfall über längere Zeiträume erstreckt.

Noten für das Arbeits- und Sozialverhalten

Die Beurteilung des Arbeits- und Sozialverhaltens erfolgt an der Viktoriaschule entsprechend einem Konferenzbeschluss vom 14.11.2001 durch Noten; deren Definitionen sind der beigefügten Übersicht zu entnehmen:

Leistungsfeststellung und -bewertung/Notengebung

Grundlage der Leistungsbewertung und feststellung sind Beobachtungen im Unterricht, die Ergebnisse der mündlichen, schriftlichen und praktischen Leistungsnachweise sowie die fachlichen Kenntnisse, Fertigkeiten und Aussagen über das Verhalten im Schulleben. Das pädagogische Ziel ist die individuelle Leistungserziehung; die Bewertung der Leistung soll den Schülerinnen und Schülern ermutigende Perspektiven eröffnen. Pädagogisches Ziel ist auch die Lernförderung jeder Schülerin und jedes Schülers. Sie soll nicht nur Lerndefizite
beheben, sondern die Lernbereitschaft und die Lernfähigkeit insgesamt weiterentwickeln und fördern sowie Begabungs- und Leistungsschwerpunkte unterstützend begleiten und besondere Begabungen fördern. Falls die Klassenkonferenz zur Meinung gelangt, dass Schülerinnen und Schüler auf Dauer den Anforderungen nicht gewachsen sind, wird den Eltern schriftlich eine Beratung angeboten.

Zu Beginn eines Schuljahres sollen die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten (in der Regel auf Elternabenden) darüber informiert werden, nach welchen Kriterien die Notengebung erfolgt. Etwa in der Mitte eines Schulhalbjahres sollen die Lernenden über ihren mündlichen Leistungsstand unterrichtet werden; Zeugnisnoten sollen den Schülerinnen und Schülern in hilfreicher und sinnvoller Weise von den Lehrerinnen und Lehrern begründet werden. Den Eltern erläutern die Fachlehrerinnen und Fachlehrer auf Wunsch die erteilten Noten.

Die schriftlichen Leistungsnachweise müssen zum Zeichen der Kenntnisnahme unterschrieben werden.

In den Hauptfächern machen die Ergebnisse dieser schriftlichen Leistungsnachweise etwa die Hälfte, in den Sprachen bis zu 60% der Gesamtnote aus. Die Note 4 wird in Klassenarbeiten erteilt, wenn annähernd die Hälfte der zu erwartenden Leistung erbracht worden ist. Die Ergebnisse der schriftlichen Leistungsnachweise in den Nebenfächern gehen etwa zu einem Drittel in die Gesamtnote ein.

Die Lehrerinnen und Lehrer sind verpflichtet, die Eltern zu informieren, sobald die Leistungen ihrer Kinder abfallen. Die Eltern sollten engen Kontakt zu den Lehrkräften halten und die Initiative zur Gesprächsaufnahme nicht nur ihnen überlassen. Zur vertrauensvollen Zusammenarbeit von Schule und Elternhäusern gehört, Veränderungen im familiären Umkreis oder Beobachtungen, die das Arbeitsverhalten betreffen, freimütig miteinander zu besprechen: Es liegt in aller Interesse, den Schülerinnen und Schülern eine möglichst unbelastete und erfolgreiche Schulzeit zu ermöglichen.

Die Eltern volljähriger Schülerinnen und Schüler können bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres der Schülerinnen und Schüler über wesentliche, das Schulverhältnis betreffende Sachverhalte informiert werden, insbesondere über Versetzungsgefährdungen und Nichtversetzungen sowie über Ordnungsmaßnahmen, sofern die betreffenden Schülerinnen und Schüler dem nicht widersprechen.

Bei Verhaltensweisen von Schülerinnen und Schülern, die eine Bewertung mit den Noten 4 und schlechter in den Führungsnoten erfordern, sollen die Eltern rechtzeitig im Voraus unterrichtet werden, um gemeinsam mit den Lehrkräften in der Form einer Erziehungspartnerschaft auf eine Verhaltensänderung hinwirken zu können. Eine Beurteilung mit den Noten 5 oder 6 erfordert zwingend das Vorliegen entsprechender Einträge in die Schülerakte und damit verbunden die Benachrichtigung der Eltern.

Versetzung/Nichtversetzung/Förderpläne/Nachversetzung/Quer-

versetzung

Im Halbjahreszeugnis erscheint der erste Vermerk über eine Versetzungsgefährdung, falls mangelhafte oder ungenügende Leistungen vorliegen. Unabhängig von diesem Vermerk am Ende des ersten Halbjahres müssen in allen Fällen einer Versetzungsgefährdung die Eltern oder die volljährigen Schülerinnen und Schüler spätestens 8 Wochen vor Ende des Schuljahres
über den Sachverhalt benachrichtigt werden. Aus einer nicht erfolgten Mahnung ergibt sich allerdings nicht die Konsequenz, dass eine Versetzung erfolgen muss.

Ungeachtet dieser Verpflichtung der Schule sollten sich die Eltern im Interesse ihrer Kinder über deren Leistungsentwicklung informieren. Gesprächsanlässe sind ohne Zweifel Verschlechterungen der Zeugnisnoten oder der Ergebnisse der schriftlichen Leistungsnachweise in den Haupt- und Nebenfächern.

Im Falle drohenden Leistungsversagens einer Schülerin oder eines Schülers und im Falle einer Nichtversetzung ist ein individueller Förderplan zu erstellen und den Eltern sowie der Schülerin oder dem Schüler zur Kenntnis zu geben. Die Lehrkräfte senden den Eltern einen Vorschlag für einen Förderplan zu. Wenn sie mit diesem Vorschlag einverstanden sind, werden sie gebeten, den Förderplan zu unterschreiben und wieder an die Schule zurückzusenden. Wenn zunächst ein Beratungsgespräch über den Förderplan gewünscht wird, können die Eltern dies auf dem Formblatt vermerken. Sie erhalten dann einen Gesprächstermin mit der Lehrkraft, die den Förderplan erstellt hat. Alle Beteiligten sind verpflichtet, einen vereinbarten Förderplan im Interesse einer erfolgreichen Schullaufbahn zu beachten.

Die Versetzung wird ausgesprochen, wenn die Schülerin oder der Schüler in allen Fächern mindestens ausreichende Leistungen erzielt hat oder wenn schlechtere als ausreichende Leistungen aus geglichenwerden können. Pädagogische Überlegungen können auch dazu führen, die Versetzung auszusprechen, wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind. Dazu könnten z. B. gute Leistungen in freiwilligen Unterrichtsveranstaltungen oder im Wahlunterricht herangezogen werden, die im Zusammenhang mit Fächern des Pflicht- bzw. Wahlunterrichts stehen. Bei der Versetzungsentscheidung ist zu beachten, ob die Leistungsentwicklung der Schülerinnen und Schüler es erwarten lässt, die Unterrichtsziele der Lehrpläne zu erreichen und den Leistungsstand der Klasse oder Lerngruppe zu erhalten. Die Grundlage der Versetzungsentscheidung bildet die Beurteilung der Lernentwicklung während des gesamten Schuljahres.

Die Noten des Wahlunterrichts werden bei Versetzungsentscheidungen nur dann berücksichtigt, wenn mindestens befriedigende Leistungen erzielt wurden. Negative Noten in diesen Wahlfächern haben keinen Einfluss auf die Versetzungsentscheidung.

Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe können unabhängig von der Gymnasialempfehlung der Grundschule in eine andere Schulform querversetzt werden, wenn eine weitereerfolgreiche Mitarbeit im Unterricht des gymnasialen Bildungsganges nicht zu erwarten ist und die Wiederholung der Jahrgangsstufe die Schülerin oder den Schüler in der Entwicklung erheblich beeinträchtigen würde. Die Entscheidung trifft die Klassenkonferenz mit Zustimmung des Schulleiters. Wenn eine Querversetzung beabsichtigt ist, muss sie den Eltern und Erziehungsberechtigten spätestens sechs Wochen vor dem Termin schriftlich mitgeteilt, die Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben und Beratung angeboten werden.

In den Jahrgangsstufen 6 bis 9 ist eine nachträgliche Versetzung höchstens zweimal möglich, nicht jedoch in zwei aufeinander folgenden Schuljahren, wenn eine Schülerin oder ein Schüler wegen mangelhafter Leistungen (Note 5) in einem Fach nicht versetzt oder aufgrund mangelhafter Leistungen in zwei Fächern nicht versetzt wurde und bei nur einer nicht ausreichenden Leistung die Versetzung möglich gewesen wäre. Ist eine Schülerin oder ein Schüler bereits einmal durch eine Nachprüfung versetzt worden, soll sie oder er künftig zu einer weiteren Nachprüfung nur dann zugelassen werden, wenn dadurch die Lernentwicklung besser gefördert werden kann. Mit dem Bescheid, dass ihr Kind nicht versetzt wurde, erhalten die Eltern die Information, dass eine Nachprüfung in einem Fach möglich ist, das von
der Versetzungskonferenz festgelegt wurde. Den Eltern wird in diesem Benachrichtigungsschreiben ein Beratungsgespräch angeboten. In den Hauptfächern besteht die Nachprüfung aus einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung, in den Nebenfächern nur aus einer mündlichen Prüfung. Die Hauptfächer sind Deutsch, die erste und zweite Fremdsprache sowie Mathematik. Die Nachprüfung findet in der Regel in der letzten Ferienwoche statt.

Die Ausgleichsbestimmungen für die Versetzung in der Mittelstufe sehen vor, dass jede Note, die schlechter als 4 ist, grundsätzlich ausgeglichen werden muss. In einem Nebenfach reicht eine 2 in einem anderen Nebenfach als Ausgleich aus oder zweimal 3 in Nebenfächern. Eine nicht ausreichende Leistung in einem Hauptfach wird durch eine 2 in einem Hauptfach oder zweimal 3 in Hauptfächern ausgeglichen. Eine 3 bei einer 5 in einem Hauptfach reicht als Ausgleich nur aus, wenn in allen Fächern (einschließlich des Faches mit der negativen Note) die Durchschnittsnote 3 erreicht wird. Zweimal 5 in Hauptfächern schließt ebenso eine Versetzung aus wie eine 6. Zur Nichtversetzung führen in der Regel auch eine 5 in einem Hauptfach und eine 6 in einem Nebenfach. Ab dreimal 5 oder 6, gleichgültig in welchen Fächern, ist eine Versetzung nicht möglich. Schülerinnen und Schüler müssen die Schulform Gymnasium verlassen, wenn sie zweimal in derselben Jahrgangsstufe oder in zwei aufeinanderfolgenden Jahrgangsstufen nicht versetzt werden.

Für die Schülerinnen und Schüler, die die 10. Jahrgangsstufe besuchen, gelten die Zulassungsbestimmungen der Oberstufen und Abiturverordnung. Danach werden zur Qualifikationsphase die Schülerinnen und Schüler zugelassen, die in allen Fächern ausreichende Leistungen (05 Punkte) erbracht haben. Mangelhafte Leistungen (weniger als 05 Punkte) in einem Fach müssen durch mindestens 10 Punkte in einem anderen Fach oder mindestens jeweils 7 Punkte in zwei anderen Fächern ausgeglichen werden. Mangelhafte Leistungen in den Fächern Deutsch, zwei verbindlichen Fremdsprachen und Mathematik können nur noch durch ein anderes Fach oder zwei andere Fächer dieser Fächergruppe ausgeglichen werden. Null Punkte in einem Fach oder weniger als 05 Punkte in zwei der Fächer Deutsch, zwei verbindlichen Fremdsprachen und Mathematik beziehungsweise in drei und mehr Fächern schließen die Zulassung zur Qualifikationsphase aus.

Das Hessische Schulgesetz sieht vor, dass zweimal während des Besuchs der Schule eine freiwillige Wiederholung möglich ist, einmal davon in der gymnasialen Oberstufe. Die Entscheidung trifft die Klassenkonferenz auf Antrag der Erziehungsberechtigten; der Antrag muss zwei Monate vor Schuljahresende gestellt werden.

Verhinderung und Erkrankung/Beurlaubung

Entschuldigungen bei krankheitsbedingten Unterrichtsversäumnissen

Krankmeldungen erfolgen über das Sekretariat an die Klassenlehrerin oder Tutorin beziehungsweise an den Klassenlehrer oder Tutor.

Kann eine Schülerin oder ein Schüler wegen Krankheit nicht am Unterricht teilnehmen, muss in der Mittelstufe die schriftliche Entschuldigung am ersten Tag der Rückkehr der Klassenlehrerin beziehungsweise dem Klassenlehrer vorgelegt werden.

Eine Erkrankung muss der Schule spätestens am dritten Fehltag durch die Erziehungsberechtigten zur Kenntnis gebracht werden.

Falls eine Schülerin oder ein Schüler während der Fehlzeit eine Klassenarbeit beziehungsweise eine Lernkontrolle versäumt hat, muss aus der schriftlichen Entschuldigung der Eltern hervorgehen, dass sie von diesem Sachverhalt Kenntnis haben.

Oberstufenschülerinnen und- schüler legen die Entschuldigungen den Fachlehrerinnen und Fachlehrern in der ersten Unterrichtsstunde vor, an der sie nach ihrer Rückkehr teilnehmen.

Wird keine Entschuldigung vorgelegt, bleibt das Fehlen unentschuldigt und die nichterbrachten Leistungen, insbesondere bei schriftlichen Leistungsnachweisen, werden mit „ungenügend“ bzw. in der Oberstufe mit null Punkten bewertet.

Versäumen Schülerinnen und Schüler Unterricht in den in Kursen erteilten Fächern der Mittelstufe, zu denen Französisch, Latein, Religion, Ethik, der Wahlunterricht und Sport gehören, so sind auch Entschuldigungen an die betreffenden Lehrkräfte zu richten.

Bei einer verspäteten Vorlage von Entschuldigungen sind die Kursleiterinnen und Kursleiter nicht verpflichtet, die Entschuldigung anzuerkennen, d.h. es handelt sich in diesen Fällen um unentschuldigtes Fehlen.

Fehlt eine Schülerin oder ein Schüler der Oberstufe bei einer Klausur, so ist eine ärztliche Bescheinigung erforderlich.


Regelungen für die Oberstufe

Versäumnisse von Oberstufenschülerinnen und -schülern müssen unverzüglich nach der Rückkehr an
die Schule von den Eltern, im Fall von volljährigen Schülerinnen und Schülern von diesen selbst entschuldigt werden. Das kann durch eine den Lehrkräften vorgewiesene schriftliche Entschuldigung beziehungsweise durch eine ärztliche Bescheinigung erfolgen, die in der ersten Unterrichtsstunde vorgelegt wird, die die Schülerinnen und Schüler nach ihrer Rückkehr bei den Lehrkräften haben, deren Unterricht versäumt wurde. Die Entschuldigungen werden in einem von den Schülerinnen und Schülern fortlaufend zu führenden gebundenen Heft von den Lehrkräften abgezeichnet, die ihrerseits die Kenntnisnahme in den von ihnen geführten Unterlagen vermerken.

Versäumnisse von Klassenarbeiten in der Mittelstufe oder Klausuren in der Oberstufe

Die Fachlehrerinnen oder Fachlehrer entscheiden, ob die versäumte Klassenarbeit nachgeschrieben
wird.

Versäumt eine Schülerin oder ein Schüler der Oberstufe eine Klausur, so ist die Vorlage eines ärztlichen Attests erforderlich, damit die Klausur nicht mit „0“ Punkten bewertet wird.

Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer entscheiden, ob die Klausur nachgeschrieben oder gegebenenfalls durch einen anderen Leistungsnachweis ersetzt werden kann.

„Attestpflicht“

In begründeten Einzelfällen wird aufgrund eines Beschlusses der Klassenkonferenz oder einer Konferenz der eine Schülerin oder einen Schüler unterrichtenden Lehrkräfte verlangt, dass für einen bestimmten Zeitraum jede Erkrankung durch Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung nachzuweisen ist. Dieser Konferenzbeschluss wird den Eltern beziehungsweise volljährigen Schülerinnen und Schülern mitgeteilt und zur Schülerakte genommen.

Beurlaubungen

Beurlaubungen müssen vorher in der Schule beantragt und genehmigt werden.Die Beurlaubung für bis zu zwei Tagen wird beim Klassenlehrer/der Klassenlehrerin/der Tutorin/dem Tutor beantragt und von diesem/r genehmigt. Eine Beurlaubung von drei Tagen und mehr
kann nur über die Schulleitung beantragt werden und wird schriftlich genehmigt. Der Antrag muss spätestens eine Woche vorher vorliegen.
Wird der Antrag nicht genehmigt und nimmt die Schülerin oder der Schüler dennoch nicht am Unterricht teil, handelt es sich um unentschuldigtes Fehlen. Besteht Schulpflicht, hat die Schule gegebenenfalls die Möglichkeit, eine Ordnungswidrigkeit anzuzeigen. Die Beurlaubungsanträge und die Gewährungen werden zu den Schülerakten genommen.

Beurlaubungen in Verbindung mit Ferien

Anträge zur Beurlaubung in Verbindung mit Ferien (zu Beginn oder am Ende) müssen spätestens vier Wochen vor Beginn der jeweiligen Ferien an die Schulleitung gerichtet werden. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass solche Beurlaubungen nur in Ausnahmefällen erfolgen können, was bei den Urlaubsplanungen zu berücksichtigen ist.

Freistellungen zwecks Teilnahme an schulischen Veranstaltungen

Schülerinnen und Schüler können für die Teilnahme an schulischen Veranstaltung
en freigestellt werden. Die Lehrkräfte legen Listen aus, aus denen hervorgeht, wer in welchen Schulstunden dafür freigestellt werden soll. Die damit verbundenen Fehlzeiten werden nicht in den Zeugnissen festgehalten.

Beurlaubungen zwecks Teilnahme an Veranstaltungen nichtschulischer Institutionen

Zu diesen Veranstaltungen gehören beispielsweise Firmungen, Konfirmandenfreizeiten, Lehrgänge usw. Die Beurlaubungsanträge müssen von den Erziehungsberechtigten gestellt werden, das heißt, dass es nicht ausreicht, wenn die entsprechende Institution um die Freistellung bittet.

Die Regelungen bei Verhinderung und Erkrankung/Beurlaubung sind auch als Download verfügbar:

Infos als Download

Die hier beschriebenen Regelungen stehen auch als Download zur Verfügung. Es entspricht inhaltlich dem Elternbrief Nr.32-Rechtsinformationen:

Weiterführende Infos

Auf der Homepage des Hessischen Kultusministeriums sind sämtliche relevanten Rechtsquellen unter dem Stichwort "Schulrecht" im Wortlaut einsehbar.  

Aktuelle Termine

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Mi 22.05.2019 - Di 28.05.2019
Besuch von Austauschschule Bourg-la-Reine

Mi 22.05.2019 - Mi 29.05.2019
mündliches Abitur

Fr 31.05.2019
unterrichtsfrei

Mo 10.06.2019
Pfingstmontag (unterrichtsfrei)

Di 11.06.2019 - Mi 19.06.2019
Austauschgruppe aus Clermont-Ferrand zu Besuch in Darmstadt (8d)

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