Skulptur auf den Schulhof der Viktoriaschule
Turmuhr im Schulhof der Viko
Schulhof im Winter

Politik und Wirtschaft

Das Fach Politik und Wirtschaft wird an der Viktoriaschule in folgenden Jahrgangsstufen gemäß Lehrplan des Hessischen Kultusministeriums unterrichtet:

Jahrgangsstufe 7 zweistündig, epochal im Wechsel mit dem Fach Geschichte
Jahrgangsstufen 8 - 10 zweistündig
E-Phase zweistündig + eine KOP-Stunde (Präsentieren, Textarbeit)
Q-Phase je dreistündig (GK), je fünfstündig (LK)

Neben den inhaltlichen Vorgaben des Lehrplanes bietet die Viktoriaschule folgende zusätzliche Schwerpunkte an:

Jahrgangsstufe 7

Im Rahmen des Themas „Familie“ fertigen die Schüler/innen einen „Haushaltsführerschein“ an. Hierfür sind verschiedene, in einem Privathaushalt anfallende, Tätigkeiten durchzuführen und zu dokumentieren.

Zusätzlich zum verbindlichen Lehrplan werden laut Fachkonferenzbeschluss die Themen "Sucht" und "Prävention" aufgegriffen.  Die inhaltliche Arbeit im Unterricht wird ergänzt durch eine in der Regel erlebnispädagogisch ausgerichtete Klassenfahrt. Im Vordergrund  steht das Ziel, die Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen Entwicklung zu stärken und somit aktiv zur Suchtprävention beizutragen.

Jahrgangsstufe 8

Cafeteria-Projekt: Im Rahmen des Wahlpflicht-Unterrichtes bekommen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in Theorie und Praxis der Betriebswirtschaft, indem sie sich an der Organisation der schuleigenen Cafeteria beteiligen. Der Unterricht besteht aus einem praktischen Teil, den die Jugendlichen in der Cafeteria ableisten, beispielsweise als Pausenhelfer im Verkauf, und einem theoretischen Teil (eine Stunde pro Woche), der die für die Führung der Cafeteria notwendigen betriebswirtschaftlichen Kenntnisse vermittelt.

Der Berufswahlpass wird ausgeteilt und im Unterricht zur beruflichen Orientierung eingesetzt.

Jahrgangsstufe 9

Im Rahmen der Lehrplanthemen "ökonomische Grundbildung" und "Betrieb" findet das zweiwöchige Betriebspraktikum in den ersten zwei Wochen des 2. Halbjahres statt. Das Praktikum wird von den jeweiligen Fachlehrerinnen und Fachlehrern inhaltlich vor- und nachbereitet und unterstützend begleitet. Über das Betriebspraktikum ist ein Bericht anzufertigen.

Die Formblätter zur Bewerbung und zur Information bezüglich des Betriebspraktikums finden sich unter Praktikum .

Jahrgangsstufe 10

Zur beruflichen Orientierung besucht die Jahrgangsstufe klassenweise das BIZ (Berufsinformationszentrums) der Agentur für Arbeit Darmstadt.

E-Phase

Ein zweiwöchiges berufsbezogenes Betriebspraktikum findet in den beiden Wochen vor den Osterferien statt. Das Praktikum wird von den jeweiligen Fachlehrerinnen und Fachlehrern inhaltlich vor- und nachbereitet und unterstützend begleitet. Über das Betriebspraktikum ist ein Bericht anzufertigen. Die Schüler/innen sollen einen Einblick in die Arbeitswelt erhalten und gleichzeitig in ihrer Studien- und Berufsorientierung unterstützt werden.

Die Formblätter zur Bewerbung und zur Information bezüglich des Betriebspraktikums finden sich unter Praktikum .

Qualifikationsphase

Der Leistungskurs "Politik und Wirtschaft" beteiligt sich obligatorisch am Planspiel "pol&is" (Politik und Internationale Sicherheit). Das Planspiel erstreckt sich über 3 - 5 Tage und wird außerschulisch durchgeführt.

Jahrgangsübergreifend können Schülerinnen und Schülergruppen oder ganze Klassen am "Planspiel Börse" und dem von der Bundeszentrale für politische Bildung ausgerichteten Politikwettbewerb teilnehmen, wenn diese angeboten werden.

Besuch des Hessischen Landtags

Am 07.07.2022 fuhren die Klassen 9b und 9d der Viktoriaschule mit den Zug nach Wiesbaden, um den Hessischen Landtag zu besichtigen und im Anschluss an einer Fragerunde mit Abgeordneten aus den sechs Fraktionen teilzunehmen. Im Landtag angekommen, begrüßte uns Frau Fischer sowie zwei andere Helfer, die uns an diesem Tag begleiteten. Nach einer kurzen Begrüßung gingen wir durch die Sicherheitskontrolle, bei der sowohl unsere Taschen als auch wir kontrolliert wurden. Kurz darauf wurden im Presseraum des Hessischen Landtags das Wahlsystem, die Aufgaben der Fraktionen und die Tätigkeiten der Abgeordneten erläutert.
Anschließend besichtigten wir von der Pressetribüne aus den Plenarsaal. Es wurde uns u.a. erklärt, wo die verschiedenen Fraktionen im Saal sitzen, welche Tätigkeiten der Landtagspräsident ausübt und dass Landtagssitzungen genau protokolliert werden müssen.Die Schülerinnen und Schüler waren sehr überrascht darüber, dass Plenarsitzungen oft kontrovers stattfinden und auch, dass einige Abgeordnete Desinteresse und Gleichgültigkeit während der Sitzungen ausstrahlen.

Nach einer kurzen Pause startete die einstündige Fragerunde, bei der Johannes Scharpenberg (9d) und Jule Delp (9b) Fragen stellten, die beide Klassen im PoWi-Unterricht bei ihren Lehrkräften (Herr Groß und Frau Castritius) vorbereitet hatten. Die Fragen befassten sich mit den Themen Klimawandel, Digitalisierung (Ausstattung von Schulen), Legalisierung von Cannabis sowie Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel. Folgende Abgeordnete nahmen an der Fragerunde teil: Dr. Horst Falk (CDU), Martina Feldmayer (Die Grünen/Bündnis 90), Kerstin Geis (SPD), Dr. H.C. Jörg-Uwe Hahn (FDP), Christiane Böhm (DIE LINKE) und Robert Lambrou (AfD).
In dieser Fragerunde kam es zu überraschend angeregten Diskussionen, interessanten Zwischenfragen und Appellen der Schülerinnen und Schüler zu bestimmten Aussagen der Abgeordneten. Im Anschluss erklärte uns die Begleiterin Frau Fischer, dass sie solch eine lebendige Diskussion bisher noch nicht erlebt habe. Nach diesem interessanten Vormittag fuhren die beiden Klassen wieder nach Darmstadt zurück. Insgesamt war es aufschlussreich zu erfahren, wie Politik funktioniert und umgesetzt wird. Es wurde den Schülerinnen und Schülern ebenfalls bewusst, was für eine große Verantwortung Bürgerinnen und Bürger bei Wahlentscheidungen tragen.

Jule Delp/9b Juli 2022

Hier finden Sie den kompletten Bericht:

EU-Planspiel in den Leistungskursen Politik und Wirtschaft Q 3

Planspiele zum EU-Gesetzgebungsverfahren: Schüler machen Gesetze

Das Planspiel organisierte und betreute die regionale Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn, die derzeit die Planspielreihe „Welches Europa wollen wir?“ in Hessen und Rheinland-Pfalz durchführt.

Die 18 Schülerinnen und Schüler der Leistungskurse Politik und Wirtschaft von Nicol Müller und Hans-Peter Fritz schlüpften am 20.11.2013 in verschiedene Rollen: Als Mitglied der Europäischen Kommission, Abgeordneter des Europäischen Parlaments oder Regierungsmitglied eines Mitgliedslandes im Ministerrat diskutierten sie verschiedene Standpunkte zum Thema Daten- und Urheberrechtsschutz im Internetzeitalter. Am Ende des Tages entstand eine gemeinsame Position zu einer Gesetzesvorlage. Die Arbeitsphasen des Planspiels verdeutlichten das komplexe Zusammenspiel der Institutionen auf europäischer Ebene.
Nicol Müller | Foto: Heinertown.de / Andreas Kelm

Pressemitteilung

Schüler machen Gesetze – ein Tag als EU-Entscheidungsträger

Planspiele zum EU-Gesetzgebungsverfahren

Ganz schön spannend – diese Gesetzgebung! Zu dieser Erkenntnis kamen 18 Schülerinnen und Schüler der Viktoriaschule in Darmstadt. Sie nahmen am 20.11.2013 an einem Planspiel zum Gesetzgebungsverfahren der EU teil und schlüpften dabei für einen Tag in die Rolle eines EU-Entscheidungsträgers. ...
Die gesamte Mitteilung können Sie dem Download "Pressemitteilung_Darmstadt.pdf" entnehmen:

Planspiel Börse der Sparkasse (2013)

Auf Grund eines im „Politik und Wirtschaft“-Unterricht ausgeteilten Informationsschreibens kamen wir (eine Gruppe von drei Schülerinnen und zwei Schülern aus der jetzigen Q4) auf die Idee, am „Planspiel Börse“ der Sparkasse teilzunehmen, welches im Oktober 2013 startete.

Zwar wusste niemand von uns besonders viel über Aktien oder den Handel mit diesen, doch beschlossen wir kurzerhand, uns bei dem Planspiel anzumelden und auf diese Weise ein wenig darüber zu erfahren. In den nächsten Tagen wurde dann auch unser Benutzerkonto freigestaltet und wir konnten mit einer virtuellen Geldmenge ebenfalls virtuell Aktien kaufen und wieder verkaufen - ein wirkliches Risiko mussten wir somit zum Glück nicht eingehen.

Die Preise der Aktien folgten jedoch den realen Aktienkursen. Wir informierten uns deshalb über die Kurse verschiedener Aktien, lasen Prognosen und kauften teilweise auf gut Glück oder nach Sympathie - durch die so erworbene „Disney“-Aktie  erwirtschafteten wir zwar keinen großartigen Gewinn, doch viel Verlust machten wir durch sie auch nicht. Erfolgreich waren wir vor allem mit den „Bayer“-Aktien, die wir wiederum zu früh abstießen.

Ganz erfolglos waren wir am Ende dennoch nicht - immerhin wurden wir zur Preisverleihung in der Filiale der Sparkasse am Luisenplatz eingeladen und hatten es also unter die zehn besten teilnehmenden Gruppen im Kreis Darmstadt geschafft. Dort wurden in einer Rede die Ausbildung bei der Sparkasse und diese selbst beworben, die Geldpreise wurden verliehen und in verschiedenen Runden gab es die Möglichkeit, durch das Erraten verschiedener Aktienkurse noch einmal Sachpreise zu gewinnen. Die Schule mit den meisten teilnehmenden Gruppen und die Gruppe, die am nachhaltigsten gehandelt hatte, gewann noch einmal je einen Sonderpreis.

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