Physikunterricht an der Viktoriaschule

Zu Beginn des Physikunterrichts in der Klassenstufe 6 werden die Schülerinnen und Schüler dazu angeleitet, sich systematisch mit physikalischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Dabei  ist es wichtig, dass die Alltagserfahrungen und die dadurch entstandene Vorstellungswelt der Schülerinnen und Schüler mit einbezogen werden.

Experimente stehen im Mittelpunkt

Das Experiment steht grundsätzlich im Mittelpunkt des Unterrichts. Besonders Schülerexperimente - sowie auch experimentelle Hausaufgaben -  sollen den Wissensdurst und die Neugierde der Schülerinnen und Schüler verstärken und den Forscherdrang wecken. Weitere wichtige Lernschritte sind das Planen, Durchführen und Auswerten der Experimente sowie die anschauliche Präsentation der Ergebnisse.

Durch ein Wechselspiel von Beobachtung, Beschreibung, gedanklicher Verarbeitung, Theoriebildung und experimenteller Überprüfung erwerben die Schülerinnen und Schüler ein geordnetes Wissen. Modellvorstellungen werden entwicklungsgemäß angelegt und kontinuierlich weiterentwickelt. Die Schülerinnen und Schüler werden auf diese Weise vertraut gemacht mit der Kenntnis von Strukturen, grundsätzlichen Denk- und Sichtweisen der Physik sowie mit wesentlichen Begriffen und Gesetzmäßigkeiten.

Fächerübergreifende Problemstellungen

In der gymnasialen Oberstufe spielt das Aufgreifen fächerübergreifender Problemstellungen eine besondere Rolle. Durch den Erwerb der spezifisch physikalischen Sichtweise im Zusammenwirken mit anderen Wissenschaften können Schülerinnen und Schüler komplexe Zusammenhänge verstehen und gesellschaftliche Problemfelder fundiert durchdringen.  

Im Mittelpunkt steht die Erarbeitung physikalischer Erkenntnisse; dazu zählen die Reflexion der Wege und Methoden physikalischen Arbeitens, Einblicke in die Wissenschaft der Physik und das Verständnis der Verflechtungen zwischen physikalischer Forschung, technischer Anwendung und der Gestaltung alltäglicher Lebensbedingungen.

Der Einsatz elektronischer Medien ist in der gymnasialen Oberstufe selbstverständlich. Simulationen, Online-Experimente und Präsentationen werden zur Erlangung einer größeren fachlichen und methodischen Kompetenz genutzt.

Jahrgangsstufe 6

Physik wird in der Klasse 6 mit einer Wochenstunde und in den Klassen 7 bis 10 mit zwei Wochenstunden unterrichtet. Für die Klassenstufen 11 und 12 (Qualifikationsphase) können die Schüler wählen, ob sie Physik als Grundkurs mit drei Wochenstunden oder als Leistungskurs mit fünf Wochenstunden belegen.

In der Jahrgangsstufe 6 wird Wert darauf gelegt, die Schüler vom Experiment -  besser noch vom Schülerexperiment her -  in die Welt der Physik einzuführen. Die Themen sind das Haus der Naturwissenschaften und Magnetismus.

Jahrgangsstufe 7 und 8

In der Jahrgangsstufe 7 stehen Optik und Wärmelehre im Mittelpunkt, in der Jahrgangsstufe 8 Elektrizitätslehre und Mechanik.  Auch hier legen wir Wert darauf, die Schüler möglichst viel selbst experimentieren zu lassen. Zeitweise ist dies sogar mit halber Klasse möglich, wobei die andere Hälfte der Klasse von einer anderen Lehrkraft in die Arbeit am PC eingeführt wird.

Jahrgangsstufe 9

Das neue Thema Energie fasst in der Jahrgangsstufe 9 die bisher behandelten Bereiche auf erhöhtem Niveau zusammen. Neu hinzu kommen die Mechanik der Flüssigkeiten und Gase und die Kernphysik. In dieser Jahrgangsstufe besuchen die Klassen normalerweise das BASIC-Labor der Gesellschaft für Schwerionenforschung (GSI) in Wixhausen.

E-Phase

In der Einführungsphase der Oberstufe wird das grundlegende Thema Mechanik bei zunehmender Mathematisierung vertieft; hier wird verstärkt auch mit elektronischen Messwerterfassungssystemen  gearbeitet.

Leistungskurs

Besonders die Leistungskurse Physik pflegen Kontakte zur Technischen Universität Darmstadt (TUD) im Bereich des physikalischen Grundpraktikums und des Bauingenieurwesens. Grund- und Leistungskursschülern steht der Besuch der Saturday-Morning -Physics der TUD offen sowie der Besuch des EXPERT-Labors der GSI im Zeitraum zwischen den schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen.

Schön wäre es, wenn sich ein projektierter Austausch mit der Deutschen Schule Genf etablieren würde: Das würde die Möglichkeit eröffnen, dort die Kernforschungsanlage CERN zu besuchen.

Wettbewerbe

In den letzten Jahren haben eine ganze Reihe von Schülergruppen an dem Wettbewerb „ Explore Science“ im Mannheimer Luisenpark teilgenommen. Einzelne Schüler beteiligen sich auch beim Wettbewerb der Deutschen Physikalischen Gesellschaft mit dabei.

Eine Spezialität an der Viktoriaschule ist der schulinterne „ Physik-Wettbewerb “, an dem sich Schüler aller Altersstufen beteiligen. Er findet normalerweise kurz vor den Sommerferien statt. Der Spaß am Experimentieren und an der Physik soll hierbei im Vordergrund stehen. Beispielsweise wurden schon Fahrzeuge mit eigenem Antrieb, Raketen, Brücken und Wasserläufer entwickelt.

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