Mathematikunterricht an der Viktoriaschule

Gemäß der ab Schuljahr 2016/17 gültigen G9 Stundentafel wird Mathematik in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 vierstündig unter­richtet. In der Oberstufe bekommen alle Schüler fünf Stunden Mathematik in der Klassenstufe 11. Danach besteht die Möglich­keit, Mathematik als Leistungskurs fünfstündig oder als Grundkurs vierstündig zu wählen. Eine entweder schriftliche oder mündliche Prüfung in Mathematik im Abitur ist für alle Schüler verpflichtend.

Mathematik heute

Die Unterschiede des Mathematikunterrichts zu demjenigen vor 20 oder 30 Jahren betreffen insbesondere die Aspekte der Stoffanord­nung, der Didaktik und der Methodik.

Die Stoffanordnung ist an der Viko in herkömmlicher Form durch den letzten vom Land Hessen verordneten Lehrplan detailliert geregelt. Im Zuge der Verkürzung der Sekundarstufe I um ein Schuljahr wurde der Stoffumfang in Mathematik nur unwesentlich gekürzt. Beim Übergang nach G9 sind diese Inhalte nun auf die sechs Jahre der SEK1 gestreckt.

Bildungsstandards in Mathematik

Durch die Einführung von Bildungsstandards in Hessen liegt der Fokus des Unterrichts stärker auf dem, was man an den Fachin­halten an Kompetenz erwerben kann. Also z. B. „mathematisch argumentieren können“, „Sachverhalte in die Sprache der Mathe­matik übertragen können“ etc.. Der Mathematikunterricht an der Viktoriaschule ist diesen veränderten Vorgeben gewachsen und die neuartigen Anforderungen werden von unseren Schülerinnen und Schülern in der Regel gut bewältigt.

Der Weg ist das Ziel

Die Methoden, die Schülerinnen und Schüler zum Erwerb dieser Kompetenzen in die Lage versetzen, können nicht auf dem Schema von Erklären und Nachmachen basieren. Der Unterricht versucht, zum aktiven Umgang mit dem Unterrichtsstoff anzuregen. Schüler sollen unter Anleitung Unterrichtsinhalte selbst erarbeiten und zu gegenseitigem Austausch über Erarbeitetes angehalten werden. Nicht so sehr die richtige Lösung ist das Lernziel sondern vielmehr der Weg dorthin. Das kann natürlich nur erfolgreich sein, wenn die Schülerinnen und Schüler auch selbst Verantwortung für ihren Lernfortschritt übernehmen. 

Einsatz des Taschenrechners

In puncto Taschenrechnereinsatz verfolgt die Viktoriaschule eine eher zurückhaltende Linie. Bis zum Mathematikwettbewerb in der achten Jahrgangsstufe kommt der Taschenrechner nur sporadisch zur Lösung einzelner Sach- und Anwendungsaufgaben zum Einsatz. Nach dem Mathematikwettbewerb wird in allen Klassen in die Verwendung des Taschenrechners eingeführt. Aber auch danach gibt es in der Mittelstufe noch Gelegenheiten, wie z. B. die Potenz- und Logarithmen-Rechnung, in denen man effektiver lernt, wenn der Taschenrechner zu Seite gelegt wird. In der Oberstufe arbeitet man dann je nach Thematik und Unterrichtsabsicht mit Formel­sammlung und Taschenrechner oder auch ganz ohne Hilfsmittel, so wie auch das Abitur einen hilfsmittelfreien Teil besitzt.

Last, but not least: Mit guter Laune lernt es sich besser. Deshalb erinnern sich Schüler und Lehrer dieser Schule gern daran, dass Mathematik auch Spaß machen soll.

Leicht gerät das in der heutigen Zeit in Vergessenheit, in der Mathematik und Schule überhaupt oft nur unter dem Aspekt der Nützlichkeit gesehen werden. Aber die Beschäftigung mit Mathematik verfolgt auch einen Selbstzweck, denn sie trägt sehr viel zur Entwicklung der Persönlichkeit eines Menschen und seiner kulturellen Bildung bei.

 

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