Kurznachrichten

 Bewegliche Ferientage
im
Schuljahr 2012/13:
11.02.2013, 10.05.2013
und
31.05.2013
 
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Malen, zeichnen, fotografieren oder modellieren. Das war den Schülerinnen und Schülern der 10. Jahrgangsstufe von Frau von Geisau freigestellt. Das zweite Halbjahr der Einführungsphase wurde durch ein ästhetisches Forschungsprojekt gestaltet. Hierbei war der Kern der Aufgabe, sich einen Künstler – sei es Fotograf, Maler, Architekt oder Regisseur – auszusuchen, dessen Kunst besser kennen zu lernen und selbst mit dieser Kunst zu arbeiten. Wichtig war vor allem, dass man nicht einfach nur den Künstler nachahmt, sondern selber auf neue Ideen kommt und im Stil des Künstlers weiterarbeitet. Erkennbar sollte jedoch der rote Faden zum Ursprung sein.
Zunächst gab es bei einigen Schülerinnen und Schülern eine gewisse Unentschiedenheit, welchen Künstler man sich raussuchen könnte. Doch nach und nach fand jeder einen Künstler, der ihnen zusagte und so entstanden am Ende viele verschiedene und auf ihre Art besondere Kunstwerke. Unter anderem wurde mit Lebensmitteln modelliert, Obst ein neues Gesicht verliehen, ein Film á la Tim Burton gedreht, ganze Kapellen aus Textilien gebaut oder fotografiert im Sinne Richard Avedons.
Die Projektarbeit sollte im Zusammenhang mit einem Referat zu dem erwählten Künstler als Klausurersatzleistung im zweiten Schulhalbjahr dienen. Für Frau von Geisau war es – ebenso wie für die Schülerinnen und Schüler – das erste Mal, dass solch ein Projekt durchgeführt wurde. Daher war die gemeinsame Feedbackrunde mit Anregungen und Verbesserungsvorschlägen im Anschluss besonders wichtig.
Vielen Schülern empfanden das Referat und das Projekt als zu viel, da sich herausstellte, dass das ästhetische Forschen mehr Zeit benötigt als ursprünglich gedacht. Zudem vermissten einige weiteren Input. Es fehlte an manchen Stellen die Ideen zum Weiterforschen und somit wurde angeregt, dass man beim nächsten Mal mehr Zwischenpräsentationen machen könnte, damit die Lehrkraft und auch die Mitschüler vielleicht noch weitere Ideen einbringen können. Der letzte Kritikpunkt der Schüler war die Erläuterung des Begriffes „Ästhetisch Forschen“. Die meisten Jugendlichen konnten mit diesem Begriff im ersten Moment wenig anfangen und somit entstanden einige Startschwierigkeiten. Dennoch stellte sich das Projekt als sehr erfolgreich heraus. Die Schüler empfanden besonders das selbstständige Forschen und eigenständige Arbeiten als angenehm und zeigten auch, dass das Ganze nicht ohne Spaß verlief.

von Julius Tamm
 
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