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Ergebnisse der

Elternumfrage 2009/2010

 
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Was ist eigentlich mit dem Mathematik-Wettbewerb im Schuljahr 2009/2010? Drucken E-Mail
Gleich zu Anfang eine wichtige Information: Es gibt nicht nur den einen Mathematik-Wettbewerb! Eine ganze Reihe Schülerinnen und Schüler der Viktoriaschule haben im dem Ende zu gehenden Schuljahr an diversen Wettbewerben teilgenommen, die über den normalen Unterrichtsalltag hinaus Ansporn zu besonderen Leistungen gaben. Aber auch für die Schule sind solche Wettbwerbe wichtig: Anhand von ihnen kann man den Erfolg des Unterrichts unserer Schule an externen Maßstäben messen.
In dieser Hinsicht besonders wichtig ist der Mathematikwettbewerb des Landes Hessen für die Klassenstufe 8, denn an diesem Wettbewerb müssen alle hessischen Schüler teilnehmen. So bekommt man eine statistisch abgesicherte Aussage über die volle Breite des Schülerjahrgangs und dessen durchschnittliche Leistung. Mit einer Durchschnittspunktzahl von 29 (von 48 möglichen Punkten) lag die Viko klar in der besseren Hälfte der hessischen Gymnasien. Im Vergleich mit den anderen Gymnasien in Darmstadt kam unsere Schule auf den zweiten Platz; lediglich die Edith-Stein-Schule war mit einem Schnitt von 32 deutlich besser. Für diejenigen, die es  genauer wissen wollen, hier der Link zum HKM: http://www.kultusministerium.hessen.de/irj/HKM_Internet?cid=f34b34dcd0efcb0fa12c974d3cc207a6
Schulsieger in diesem Wettbewerb konnte man heuer nur werden, wenn man alles richtig hatte, also alle 48 Punkte errang. Dies schafften Tim Getrost, Tim Orthkamp, Paul Reck und Christina Schröder.
Schulpolitisch und für die Zukunft des Unterrichts besonders bedeutsam sind die bundesweiten Lernstandserhebungen, die in den Klassenstufen 6 und 8 stattfinden. Sie weisen in ihrem Format und ihren Anforderungen auf die von der Kultusministerkonferenz beschlossene große Umstellung der Lehrpläne hin, nämlich der Verlagerung des Unterrichtsschwerpunktes weg vom Fachinhalt und hin zu sogenannten Kompetenzen. Da über die konkreten Anforderungen, die durch diesen Wechsel auf die Schulen zukommen, bisher wenig Verwertbares zu vernehmen war, entschloss sich die Viktoriaschule vor einem Jahr, versuchsweise mit nur wenigen Klassen an diesem Wettbewerb teilzunehmen. Dieses Jahr nahmen im Fach Mathematik die Klassen 6a, 6d und 8d teil. Eine Auswertung des Wettbewerbs im Hinblick auf dessen eigentliche Zielsetzung, nämlich die „Kompetenzorientierung“ des Unterrichts zu messen, erscheint uns Fachlehrern schlicht unmöglich: Dazu werden die Ergebnisse von zu vielen systemischen Störeinflüssen überlagert.
Die Fachschaft beschloss bereits als Reaktion auf die letztjährige Lernstandserhebung eine kritische Rückmeldung an das Kultusministerium (siehe Homepage der Viko), die zwar freundlich beantwortet wurde, in der Sache aber keine Wirkung hatte.
Erstmals nahm unsere Schule an der Mathematikolympiade teil. Hauptsächlich Schüler aus den unteren Klassenstufen legten sich im September mit Zusatzhausaufgaben ins Zeug, deren erfolgreiche Bearbeitung zur Teilnahme an der zweiten Runde qualifizierte. Dreizehn Schüler der Klassenstufe 5 und vier der Klassenstufe 6 qualifizierten sich hierfür. Diese zweite Runde erwies sich dann als absoluter „Hammer“. Eine Klausur über vier Zeitstunden mit kompliziert verschachtelten Unter- und Teilaufgaben ging zwar rein mathematisch nicht über das Niveau der Klassenstufe hinaus, nahm aber in allen anderen Bereichen die Anforderungeneines Leistungskursabitur vorweg. Die Lehre für das nächste Schuljahr lautet: Eine Chance auf die zweite Runde haben nur diejenigen Schüler, die zuvor von ihrem Fachlehrer beraten und auf den möglichen Frust vorbereitet wurden. Zwei Schüler, Jan Eickstedt und Hannes Fritzlaff aus der Klassenstufe 5, lieferten in dieser zweiten Runde so gute Ergebnisse ab, dass sie sich unter den TOP 20 in Hessen wiederfanden und zur Landesausscheidung der Olympiade eingeladen wurden. Die Folgen einer unglücklichen Verkettung von drei organisatorischen Pannen konnte durch den entschlossenen Einsatz von Frau Fritzlaff gerade noch rechtzeitig beseitigt werden. Ihr Sohn belegte dann Platz vier in der Hessenrunde; zweifellos der größte Einzelerfolg in Mathematik an der Viko in diesem Schuljahr.
In der Klassenstufe 11 traf sich der Kern des zukünftigen Leistungskurses Mathematik im Februar zu zwei Wettbewerben mit unterschiedlichem Charakter. Im Wettbewerb des ZfM Bensheim galt es, die Vorbereitungsaufgaben möglichst sorgfältig zu bearbeiten und dabei Lücken im Fachwissen aus der Klassenstufe 10 zu schließen. Derart präpariert wäre dann der Hauptwettbewerb eigentlich kein großes Problem gewesen. Das Ergebnis lässt vermuten, dass das Üben im Vorfeld des Tests von vielen nicht übertrieben wurde. Eine gute Gelegenheit, die Wissenslücken aus der Mittelstufe zu beheben, wurde nicht somit genutzt. Als beste Mathematikerin des Jahrgangs erwies sich, na wer wohl, Lisa Kadel, die dafür das Buchgeschenk „So werden wir Weltmeister“ erhielt.
Der zweite Wettbewerb der Klassenstufe 11, war „Mathematique sans frontières“. Hier hatte die Gruppe 90 Minuten Zeit, um 13 schwierige und aufwendige Aufgaben in Teamarbeit zu lösen. Eine davon musste gar in einer (west-)europäischen Fremdsprache abgeliefert werden. Die Schüler arbeiteten mit hohem Engagement und einigem Erfolg. Immerhin langte es mit knapp 80% der Punkte für Platz 19 unter 126 teilnehmenden Gruppen aus der Südhälfte Hessens.
Bleibt noch der Känguru-Wettbewerb, bei dem etwa 130 Schüler, überwiegend der unteren Jahrgangsstufen teilnahmen. Bei 30 kniffligen Fragen musste man die jeweils richtige von vier gegebenen Antworten herausfinden. Das eingesammelte Teilnehmergeld wurde überwiegend in Form von ersten, zweiten, dritten und Trostpreisen wieder ausgeschüttet. Ein Schüler der Viko erhielt einen 1. Preis: Es ist Wulf Haberkern aus der Klassenstufe 8.
Tilman Kroeker (Fachsprecher Mathematik)
 
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